Liebe Leserinnen und Leser,
Digitale Souveränität ist längst mehr als ein technisches Thema – sie ist eine Frage der Handlungsfähigkeit des Staates. Das ITDZ Berlin schafft mit sicheren Datenräumen und seiner Expertise die Voraussetzungen dafür: Bereits heute basieren mehr als 75 Prozent der Server- und Datenbankinfrastruktur auf Open-Source-Technologien. Künftig sollen unsere Kunden bei zentralen Services zwischen proprietären und Open-Source-Lösungen wählen können.
Gleichzeitig sorgt das ITDZ Berlin mit seinem Cyber Defence Center, dem CERT und mehreren hochverfügbaren Rechenzentren rund um die Uhr für den sicheren Betrieb der digitalen Verwaltung. So entsteht eine belastbare Infrastruktur für 130.000 Beschäftigte der Berliner Verwaltung und 3,9 Millionen Berlinerinnen und Berliner.
Mit der Open-Source-Strategie des Landes sollen bis 2032 rund 70 Prozent des Software-Stacks an Verwaltungsarbeitsplätzen auf Open Source umgestellt werden. Ziel ist es, digitale Abhängigkeiten zu reduzieren, Innovationen zu fördern und die digitale Souveränität Berlins auszubauen.
All dies erfordert erhebliche und verlässliche Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit, Betrieb und Weiterentwicklung. Digitale Souveränität entsteht nicht zum Nulltarif – sie ist eine strategische Investition in die Resilienz und Handlungsfähigkeit Berlins. Dafür leisten die Mitarbeitenden des ITDZ Berlin täglich einen verlässlichen Beitrag für das Land Berlin, seine Wirtschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger.
Ihre Dr. Maria Borelli