Stellen Sie sich vor, Sie würden sich hinter das Lenkrad eines PKWs setzen und eine Strecke konstant mit der Geschwindigkeit von 120 km/h für acht Stunden entlangfahren – ohne Pause, ohne zu tanken, ohne Stau. Dann bekommen Sie ein Gefühl für die Länge des Berliner Landesnetzes (BeLa). Über 1.000 Kilometer Lichtwellenleiter-Kabel verbinden in Deutschlands Hauptstadt unterirdisch rund 600 Standorte von der Verwaltung über öffentliche Institutionen bis zur Wissenschaft. Berliner Polizei, Berliner Feuerwehr, der Standort der Deutschen Rentenversicherung, die Technische Universität Berlin und der Campus Virchow-Klinikum-Charité – sie alle sind an das BeLa angeschlossen. Häufig verfügen die Standorte sogar über eine redundante Anbindung. Dadurch ist die Datenkommunikation auch dann gewährleistet, wenn die Hauptverbindung einmal ausfallen sollte.