Drei Tage lang war das ITDZ Berlin auf der Smart Country Convention 2026 vertreten. Neben vielen Gesprächen mit Kundinnen und Kunden, Partnerinnen und Partnern sowie Kolleginnen und Kollegen gestaltete der zentrale IT-Dienstleister des Landes Berlin eigene Rede- und Podiumsbeiträge. Dabei stand immer die Frage im Mittelpunkt, wie die Verwaltung handlungsfähig, sicher bleibt und wie das ITDZ Berlin seine Kundinnen und Kunden dabei serviceorientiert unterstützen kann.
Resilient, vernetzt, serviceorientiert: Das ITDZ Berlin setzt auf der SCCON 2026 Impulse für Sicherheit und Service
Tag 1: Justizcloud und Cyberresilienz
Die Vorständin des ITDZ Berlin, Dr. Maria Borelli, setzte mit zwei Auftritten starke Impulse. Am Stand von ServiceNow stellte sie den Beitrag des ITDZ Berlin zur bundeseinheitlichen Justizcloud vor. Das ITDZ Berlin übernimmt dort das Leistungspaket Ticketing und Configuration Management Database (CMDB) und trägt so zu einem sicheren und zuverlässigen IT-Betrieb bei. Ihre Erkenntnis: Gemeinsame Standards sind besser als viele Einzellösungen.
Am Nachmittag ging es dann auf der Yellow Stage um die Frage, wie resilient der öffentliche Sektor gegenüber Cyberangriffen ist. Denn Verwaltungen sind besonders häufig Ziel von Angriffen. Entscheidend ist daher, auch im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Dafür braucht es eine konsequente Modernisierung veralteter IT, mehr Standardisierung und eine gemeinsame Cyberabwehr, weniger kritische Abhängigkeiten und klare Regeln für den IT-Notfall. Starke öffentliche IT-Dienstleister wie das ITDZ Berlin können dabei mit ihren Expertinnen und Experten für IT-Sicherheit die Verwaltung strategisch beraten und mit ihren resilienten Infrastrukturen maßgeblich unterstützen.
Bild: ITDZ Berlin
Tag 2: Aus Nachbarschaft wird Zusammenarbeit
Besonders gefreut hat sich das ITDZ Berlin über den Besuch des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Im Anschluss moderierte Martina Winckler, Fachbereichsleiterin Auskunftsservice, eine Paneldiskussion zum gemeinsamen Betrieb der Behördennummer 115 für Berlin und Brandenburg. Mit rund 1,4 Millionen Anrufen im Jahr hat die Berliner 115 das höchste Anrufaufkommen in Deutschland. Seit 2025 übernimmt das ITDZ Berlin den Service in der Basisabdeckung auch für Brandenburg. Beide Länder wollen die Zusammenarbeit vertiefen, ein Modell, von dem künftig auch andere Verwaltungen profitieren können.
Tag 3: Cyberdome als Schutzschild
Auch am dritten Tag gab das ITDZ Berlin wichtige Impulse: Dr. Tim Freyer, Abteilungsleiter Kommunikationsdienste, diskutierte im Panel der govdigital eG, wie der geplante Cyberdome des Bundes in der Verwaltung wirksam werden kann. Das ITDZ Berlin gehört zu den öffentlichen IT-Dienstleistern, die in diesem Zusammenhang mit dem BSI und govdigital kooperieren. Sein Fazit: „Ein wirksamer Cyberdome braucht keine neuen Insellösungen, sondern eine intelligente Vernetzung bestehender Systeme. Nur gemeinsam schaffen wir eine starke und flächendeckende Cyberabwehr.“
Erfolg durch Engagement
Das ITDZ Berlin dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen des Auftritts beigetragen haben, insbesondere dem Veranstaltungsmanagement unter der Leitung von Kai Mara Friedetzky-Hänsch für die zuverlässige Organisation und die großartige Unterstützung.