Mit der Teilnahme an der DIGITAL+ Konferenz 2026 in der IHK Berlin hat das ITDZ Berlin erneut wichtige Impulse für die digitale Zukunft der Berliner Verwaltung gesetzt. Mehr als 600 Teilnehmende diskutierten am vergangenen Dienstag aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen – von Künstlicher Intelligenz über IT-Sicherheit bis hin zu Open Source als strategischem Baustein moderner Verwaltungs-IT.
Für das ITDZ Berlin stand dabei ein zentrales Thema im Fokus: Unsere Services für eine sichere, souveräne und resiliente IT-Infrastruktur der Berliner Verwaltung. Gerade vor dem Hintergrund wachsender geo- und handelspolitischer Unsicherheiten wird deutlich, dass digitale Souveränität und Resilienz längst keine abstrakten Ziele mehr sind, sondern eine entscheidende Voraussetzung für handlungsfähige Verwaltung.
Im Forum „Open Source Lösungen für die Verwaltung“ erläuterte Innovationsmanager Matti Große den Ansatz des ITDZ Berlin: Bereits seit vielen Jahren setzt das ITDZ Berlin erfolgreich auf Open-Source-Technologien in Server- und Datenbankinfrastrukturen. Dieser Weg wird konsequent weiterentwickelt – unter anderem durch den Ausbau einer dualen Produktstrategie, die Behörden Wahl- und Wechselmöglichkeiten eröffnet und so die Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern stärkt.
Aktuell arbeitet das ITDZ Berlin an mehreren Open-Source-Lösungen, die die Berliner Verwaltung nachhaltig unterstützen sollen:
- BerlinHub – eine speziell für die Berliner Verwaltung konfigurierte Kollaborationsplattform auf Open-Source-Basis. Sie ermöglicht gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, modernes Projektmanagement – sowohl klassisch als auch agil – sowie sichere Chatfunktionen. BerlinHub wurde bereits erfolgreich in einer Senatsverwaltung pilotiert und zeigt, wie digitale Zusammenarbeit praxisnah und sicher gestaltet werden kann.
- Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sicheren und souveränen Datenräumen, die insbesondere für Daten mit hohem Schutzbedarf den produktiven Einsatz von KI ermöglichen. Dazu gehören eine verschlüsselte Datenablage, Zugriffe über das Berliner Landesnetz, geschützter Datentransfer sowie Sicherheitsstandards, die konsequent an DSGVO- und BSI-Anforderungen ausgerichtet sind.
Die DIGITAL+ Konferenz hat damit erneut gezeigt: Die Berliner Verwaltung braucht robuste technische Grundlagen, um Digitalisierung langfristig sicher und zukunftsfähig umzusetzen. Das ITDZ Berlin liefert hierfür die erforderlichen Lösungen – serviceorientiert, resilient und souverän.
Wir danken allen Teilnehmenden für den offenen Austausch und die spannenden Diskussionen.