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Schulserver für Berliner Schulen laufen technisch einwandfrei

Befürchtungen zu Mehrkosten sind unbegründet

Das ITDZ Berlin hat im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung im September 2007 einen Rahmenvertrag für die Beschaffung von Servern zur Ausstattung Berliner Schulen abgeschlossen. Der Zuschlag an den Lieferanten erfolgte auf Basis einer europaweiten Ausschreibung unter Berücksichtigung eines im Vergabeverfahren durchgeführten Praxistests.

Derzeit wird in verschiedensten Medien und direkten Anschreiben an Berliner Schulen die Behauptung aufgestellt, dass der erfolgte Zuschlag und der damit zustande gekommene Vertrag unwirksam seien und zudem die ausgelieferten Serversysteme mängelbehaftet seien und deren Einsatz hohe Folgekosten nach sich ziehen würde.

Diese erhobenen Vorwürfe sind haltlos: Das Vergabeverfahren ist abgeschlossen, der Zuschlag ist wirksam erfolgt und hierdurch wurde der Rahmenvertrag über die Lieferung von Servern für die Berliner Schulen rechtswirksam abgeschlossen. Der Zuschlag konnte rechtswirksam nach dem Vergaberecht erteilt werden, da der Vergabesenat des Berliner Kammergerichts die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde eines Bieters über einen bestimmten Zeitraum hinaus nicht weiter verlängert hatte. Vom Kammergericht später nach der erfolgten Zuschlagserteilung benannte Verfahrensfehler haben auf die Wirksamkeit des geschlossenen Rahmenvertrages keinen Einfluss.

An Berliner Schulen wurden in der Zwischenzeit auf Basis des wirksamen Rahmenvertrages hundert Server ausgeliefert, die auf einer ausgereiften und für Schulen geeigneten Lösung basieren, die in unterschiedlichen Entwicklungsstufen deutschlandweit an mehr als eintausend Schulen erprobt wurde. Die auf Basis des in Rede stehenden Rahmenvertrages bislang ausgelieferten hundert Server laufen technisch einwandfrei. Es ist also auch aus der täglichen Nutzung festzustellen, dass die Server den an sie gestellten Anforderungen genügen.

Die Hinweise auf angeblich hohe Folgekosten der Serverlösung sind ebenfalls unzutreffend. Beschaffungen neuerer Versionen der eingesetzten Software sind nicht erforderlich und es entstehen weder für die Beschaffung neuer Softwarelizenzen noch für den Server-Support weitere Kosten für die Schulen.

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) finanziert sich als Anstalt des öffentlichen Rechts aus seiner eigenen Leistungserbringung. Es unterstützt die Berliner Verwaltung beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik. Neben dem Berliner Landesnetz stellt das ITDZ Berlin das Druckzentrum sowie Dienstleistungen für die Beschaffung, Beratung und Projektierung von IT- und Telekommunikationsdiensten zur Verfügung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand Dipl.-Ing. Konrad Kandziora vertreten.