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Höchster Sicherheitsstandard für die persönlichen Daten der Berliner Bürger

Justizsenatorin Gisela von der Aue besucht das IT-Dienstleistungszentrum Berlin

Bei ihrem Besuch im Data-Center des IT-Dientsleistungszentrums Berlin (ITDZ Berlin) am 5. Februar überzeugt sich Justizsenatorin Gisela von der Aue von den umfassenden Sicherheitsvorkehrungen bei der elektronischen Speicherung vertraulicher Daten der Berliner Bürger. Zudem informiert sich die Senatorin bei Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin, über den aktuellen Stand beim Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs.

Der Schutz personenbezogener Daten ist eine der Kernaufgaben des ITDZ Berlin. Über 300 Server mit maximaler Ausfallsicherheit sind im 1.200 Quadratmeter großen Data-Center untergebracht, einem ehemaligen Luftschutz-Bunker. "Neueste Technologien sowie umfassende Sicherheitssysteme garantieren eine hochsichere Datenspeicherung", erläutert Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin.

Das digitale Zeitalter in der Justiz

Schwerpunkt der Kooperation beider Institutionen ist der Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs. Die Justiz-senatorin über die Bedeutung des Themas: "Der elektronische Rechtsverkehr ist für die Justiz das, was mit dem Begriff "digitales Zeitalter" und dem Wandel zur "Informationsgesellschaft" umschrieben wird", so Gisela von der Aue. Die Senatsverwaltung für Justiz arbeitet hier mit dem ITDZ Berlin schon lange erfolgreich Hand in Hand. So bei dem Projekt AUREG (Automatisierung der Registerverfahren), das im Amtsgericht Charlottenburg gemeinsam mit dem ITDZ Berlin im Pilotbetrieb umgesetzt wird und den elektronischen Rechtsverkehr für die Handelsregister in Berlin regelt. Das System unterstützt nicht nur das Registergericht bei der elektronischen Führung der Handels-, Genossenschafts-, Partnerschafts- und Vereinsregister, sondern ermöglicht auch die Online-Einsicht für die Bürger über das Internet.

Langfristiges Ziel, ist die Umsetzung des von Justizsenatorin Gisela von der Aue auf der CeBIT 2007 vorgestellten "Zehn-Punkte-Plans" für die Berliner Justiz. Bis 2010 sollen alle an einem Gerichtsverfahren beteiligten Institutionen in die Lage versetzt werden, ihre Kommunikation rechtswirksam elektronisch abzuwickeln.

Justizsenatorin Gisela von der Aue: "Der Schutz von personenbezogenen Daten ist mir besonders wichtig. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass man mit ihren Daten vertraulich und verantwortungsvoll umgeht. Das ITDZ leistet hier hervorragende Arbeit und ich möchte mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für ihre engagierte Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung bedanken."

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) finanziert sich als Anstalt des öffentlichen Rechts aus seiner eigenen Leistungserbringung. Es unterstützt die Berliner Verwaltung beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik. Neben dem Berliner Landesnetz stellt das ITDZ Berlin das Druckzentrum sowie Dienstleistungen für die Beschaffung, Beratung und Projektierung von IT- und Telekommunikationsdiensten zur Verfügung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand Dipl.-Ing. Konrad Kandziora vertreten.