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Projektabschluss erfolgreich: Telefonische Pass- und Personalausweisauskunft in allen Berliner Bürgerämtern verfügbar


In Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Inneres, den Berliner Bürgerämtern, dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), der Bundesdruckerei und der PSI AG wurde eines der modernsten Telefonauskunftssysteme für die Verbesserung des Bürgerservices entwickelt. Antragstellerinnen und Antragsteller eines Personalausweis oder Reisepass haben damit die Möglichkeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten - rund um die Uhr - den Bearbeitungsstand, Abholtermin und den Abholort der Dokumente zu erfragen.

Effiziente Partnerschaft

Durch die Verbindung zwischen dem elektronischen Personalausweis- und Reisepass- Informationssystem (eIDInfo) der Bundesdruckerei und dem Voiceportal der PSI AG und die vom ITDZ Berlin erstellte Infrastruktur in den Berliner Bezirksämtern entstand ein deutschlandweit einmaliges Dienstleistungsangebot für Bürgerinnen und Bürger. Nach Angabe einer persönlichen Referenznummer erhalten die Antragstellerinnen und Antragsteller per Festnetz oder Handy über das elektronische Sprachdialogsystem (SDS-Info) jederzeit die gewünschte Auskunft.

Verbesserter Bürgerservice

Mit der Einführung des telefonischen Auskunftssystems tragen die Kooperationspartner zur wesentlichen Verbesserung des Services für Bürgerinnen und Bürger und zur gesteigerten Effizienz in den Berliner Bürgerämtern bei. "5.000 Anrufe allein im März zeigen, dass das Angebot sehr gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird", freut sich Eberhard Siebert-Wieck, Geschäftsführer des ITDZ Berlin über die hohe Resonanz.

Auch andere öffentliche Verwaltungen, wie Potsdam, Magdeburg und Nordrhein-Westfalen haben das Potential des telefonischen Auskunftsdienstes erkannt und bereits Interesse an dem System bekundet. Der Berliner Verwaltung steht das System bis Ende des Jahres entgeltfrei zur Verfügung. Bis dahin übernimmt das ITDZ Berlin für alle 12 Bezirke die anfallenden Kosten für den Telefonservice via SDS-Info. Das System wird ständig weiterentwickelt und ausgebaut, denn seine Möglichkeiten sind längst noch nicht erschöpft.

Ulrich Freise, zuständiger Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres: "Mein Dank gilt dem ITDZ, den beteiligten Firmen und insbesondere auch den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für Ihr außerordentliches Engagement. Das Projekt ist ein richtungsweisendes Beispiel dafür, wie Zusammenwirken von innovativen Lösungsanbietern und kreativen Verwaltungsfachleuten anwendbare Ergebnisse hervorbringen können, die sowohl den Bürgerservice verbessern als auch die Verwaltung entlasten. Das Potenzial derartiger sprachbasierter Systeme auch für andere Anwendungsbereiche dürfte groß sein."

Über das IT-Dienstleistungszentrum Berlin

Am 1.1.2005 begann eine neue Epoche: Aus dem Landesbetrieb für Informationstechnik (LIT) wurde das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin). Der IT-Dienstleister ist als Anstalt des öffentlichen Rechts ein eigenständiges Unternehmen und finanziert sich aus seiner eigenen Leistungserbringung. Seine Aufgaben umfassen die Unterstützung der Berliner Verwaltung beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik und die Bereitstellung umfassender IT-Dienstleistungen. Das ITDZ Berlin betreibt und vermarktet für Berlin das Hochsicherheitsrechenzentrum, das Landesnetz, das Druckzentrum sowie Dienstleistungen für die Beschaffung, Beratung sowie Projektierung von IT- und Telekommunikationsdiensten. Der Umsatz betrug 2003 insgesamt 79,3 Mio. Euro.