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ITDZ Berlin auf der CeBIT 2011: Moderne IT-Lösungen der Berliner Verwaltung

Gemeinsam mit seinen Kunden aus der Berliner Landesverwaltung präsentiert das IT-Dienstleistungszentrum ITDZ Berlin auf der CeBIT (1.-5.3. 2011) im Public Sector Parc (Halle 9/B 66) aktuelle E-Government-Trends aus der Hauptstadt. Angelehnt an das zentrale CeBIT-Thema "Cloud Computing" informiert der IT-Dienstleister über seine Teststellung einer Cloud-Lösung für die Verwaltung sowie die im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entwickelte Berliner Cloud für Geobasisdaten. Weitere zentrale Themen sind das mit SMS- und Onlineservice verknüpfte Termin- und Zeitmanagementsystem in Ämtern, über das gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport informiert wird sowie die elektronische Akte der Berliner Polizei. Außerdem wird eine neue Online-Auskunftsplattform für Standesämter gemeinsam mit dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) vorgestellt.

Mit "Cloud Computing" IT-Infrastruktur zentralisieren

Seit Dezember 2010 bietet das ITDZ Berlin der Berliner Verwaltung die Nutzung einer Cloud-Lösung im kostenlosen Testbetrieb an. Der flexible Zugriff auf Rechenleistung oder Softwarelösungen erfolgt hier innerhalb eines nach außen abgeschotteten, internen Netzwerks - dem Berliner Landesnetz. Auf der CeBIT informiert der IT-Dienstleister über die Voraussetzungen sowie den aktuellen Stand der "private Cloud" in öffentlicher Hand.

Ebenfalls als Cloud Service konzipiert sind die von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gemeinsam mit dem ITDZ Berlin neu aufgestellten Fachverfahren für Geobasisdaten. Die Verwaltung hat mit der Einführung der Fachverfahren (AFIS, ALKIS und ATKIS) den Betrieb ihrer Verfahren neu strukturiert. Gesetzt wird nun auf ein zentrales IT-Betriebsmodell. Im Data-Center des ITDZ Berlin ermöglichen virtuelle Systeme eine flexible Nutzung der Speicherkapazitäten, bei der nur die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen in Rechnung gestellt werden. Mit den geforderten hohen Rechenleistungen ist die Verarbeitung von Geoinformationen ein gutes Beispiel für einen zentralen Service in datenintensiven Bereichen der Verwaltung.

SMS- und Online-Service für kürzere Wartezeit im Amt

Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport präsentiert das ITDZ Berlin ein modernes Termin- und Zeitmanagementsystem, das mit SMS- und Online-Service Wartezeiten in Behörden, z. B. in Bürgerämtern, flexibilisiert und minimiert. Dieser neue Service beruht auf zwei Modulen: der Online-Terminvereinbarung und dem Zeitmanagementsystem in den Behörden vor Ort.

Bürger können schon jetzt ihre Termine mit dem Amt online vereinbaren und erhalten dabei Informationen zu benötigten Unterlagen oder anfallenden Kosten bezüglich der Dienstleistung, die sie in Anspruch nehmen möchten. Ein Zeitmanagementsystem koordiniert die Terminkunden mit den Spontankunden vor Ort und bildet sie über ein einheitliches System ab. Bürger ohne vereinbarten Termin erhalten ihre Wartenummern vor Ort mittels eines Kiosksystems, das sie über die voraussichtliche Wartezeit informiert. Beträgt diese mehr als eine halbe Stunde, bietet die Behörde den Bürgern den SMS-Service an, der den Wartenden darüber informiert, dass in Kürze seine Wartenummer aufgerufen wird. So kann die Wartezeit für andere Unternehmungen genutzt werden.

Angegliedert an das Termin- und Zeitmanagementsystem ist die Präsentation des Berliner Projektes "ProDiskurs", das bei der Umsetzung des Pilotprojekts ebenfalls auf den Onlineservice setzt und zudem über die verwaltungsinterne Kommunikation bei Veränderungsprozessen informiert.

Elektronische Akte bei der Berliner Polizei

Gemeinsam mit der zentralen Serviceeinheit V "Verkehrsordnungswidrigkeiten und Bußgeldeinziehung" beim Polizeipräsidenten informiert das ITDZ Berlin über elektronisches Dokumentenmanagement als Bestandteil der "eGovernment-Suite" für Berlin.

Die Beschäftigten der Bußgeldstelle der Berliner Polizei setzen bereits seit mehr als sieben Jahren auf IT-gestützte und automatisierte Verfahren. Die elektronische Vorgangsbearbeitung basiert auf einem Client-Server-Verfahren, das vom ITDZ Berlin betrieben wird. Es besteht aus einem Fachverfahren, welches die Entscheidungen der Mitarbeitenden bei der Verfolgung, Ahndung und Vollstreckung von Verkehrsordnungswidrigkeiten unterstützt, einer elektronischen Akte (eAkte), einer Vorverarbeitung (Scannen des Schriftgutes), der Aktendruckaufbereitung und dem Druck der Bescheide. Mit der Einführung des Dokumentenmanagements gehören die mit Korrespondenzen und Beweisfotos gefüllten Ordner nun der Vergangenheit an.

Online-Auskunftsplattform für Standesämter

Das Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) präsentiert gemeinsam mit dem ITDZ Berlin das System "Online Datenbank im Standesamt I" ("ODiS I"). Das Verfahren dient dazu, Daten zu Auslandspersonenstandsfällen (Geburt, Hochzeit, Tod etc.) zu verwalten und Auskünfte über die enthaltenen Daten zu liefern. "ODiS I" wird im Berliner Standesamt I gepflegt und steht allen deutschen Standesämtern als Online-Auskunftsplattform zur Verfügung.

Onlinedienstleistungen beim Kraftfahrzeugswesen

Das Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) präsentiert Onlinedienstleistungen im Bereich Kraftfahrzeugwesen. Dazu gehören Terminvereinbarung sowie die Online-Beantragung von Feinstaubplaketten oder Halterauskünften, inklusive ePayment. Die Lösung "Kfz-Online" ermöglicht Berliner Unternehmen, ihre Fahrzeuge online anzumelden. Ergänzt wird sie um weitere Geschäftsprozesse wie die Außerbetriebsetzung, die Eingabe technischer Änderungen oder der Umschreibung von Fahrzeugen. Auch die Neuzulassung mit dem neuen Personalausweis wird als Geschäftsprozess präsentiert.

Mobile Dienste der Berliner Verwaltung

Die Herausforderung für IT in der Verwaltung besteht künftig nicht allein darin, etablierte Verfahren an neue Mobilitätsanforderungen anzupassen und den Informationsbedürfnissen der Nutzer des mobilen Internet gerecht zu werden. Um als Verwaltung aus der Verbreitung des mobilen Internet Nutzen zu ziehen, müssen vielmehr weitere sinnvolle Einsatzfelder erschlossen werden. Das ITDZ Berlin informiert über aktuelle Entwicklungen und Beispiele für mobile Dienste der Verwaltung wie Applikationen für Smartphones oder mobile Bürgerämter.

Informationsportal "Nein zu Cybermobbing"

Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin), Kooperationspartner des ITDZ Berlin, stellt das Studentenprojekt "Nein zu Cybermobbing" vor. Studierende der Studiengänge "Verwaltungsinformatik B.A." und "Gehobener Polizeivollzugsdienst" entwickelten gemeinsam ein Onlineportal, das über Cybermobbing informiert und Hilfefunktionen bereitstellt. Das Ziel sind direkt verlinkte Hilfefunktionen wie eine aus dem Portal generierte Anzeige bei der Polizei sowie die Erstellung eines Leitfadens für Betroffene.

Das Projekt D115 in der Pilotregion Berlin

Das ITDZ Berlin setzt in der Hauptstadt das Servicecenter für die bundesweite Bürgerrufnummer 115 in der Pilotregion Berlin um. Am Messestand ist ein Arbeitsplatz des telefonischen Auskunftsservice eingerichtet. Mitarbeiter des Servicecenter demonstrieren, wie sie die Angaben des Anrufers elektronisch notieren und das selbstlernende Wissensmanagementsystem nutzen.

Vorträge im Forum des Public Sector Parcs:

02.03.2011, 09:30-10:00 Uhr

Green IT- erfolgreich und einzigartig - Die Klimaschutzvereinbarung des ITDZ Berlin

04.03.2011, 11:30-12:00 Uhr

Teststellung einer Cloud-Computing-Lösung für die Berliner Verwaltung

Ergänzend zu dieser Pressemitteilung finden Sie Pressebereich unter www.itdz-berlin.de/presse/ eine audiovisuelle Presseinformation. Dieses Material können Sie für die Berichterstattung (Fernsehen, Internet etc.), auch als Rohschnitt, lizenzfrei unter Angabe der Quelle verwenden.

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist zentraler IT-Dienstleister der Senatsverwaltungen, Bezirksämter und öffentlichen Einrichtungen der Hauptstadt und gehört zu den führenden kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands. Als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) finanziert sich das ITDZ Berlin mit rund 480 Mitarbeitern aus seiner eigenen Leistungserbringung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand, Dipl.-Ing. Konrad Kandziora, vertreten.

Das Leistungsportfolio des ITDZ Berlin umfasst die Beratung und Unterstützung der Verwaltung bei IT-Projekten sowie bei der Beschaffung von IT- und Telekommunikationshardware und -diensten. Neben dem neuen Landesnetz, das eine integrierte Sprach- und Datenkommunikation ermöglicht, stellt das ITDZ Berlin der Berliner Verwaltung ein leistungsfähiges, energieeffizientes Data-Center (Rechenzentrum) sowie ein zentrales Druckzentrum zur Verfügung. Das ITDZ Berlin unterstützt die Hauptstadtverwaltung mit umweltgerechter IT-Infrastruktur und einem breiten Angebot an eGovernment-Diensten. Gemeinsam mit dem Land Berlin arbeitete das ITDZ Berlin an der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie und realisiert den Pilotbetrieb der zentralen Behördenrufnummer 115.