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40 Jahre Informationstechnik für Berlin

ITDZ Berlin: Von der Datenverarbeitung zum IT-Dienstleister

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), zentraler IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung, begeht das vierzigjährige Jubiläum zum Einsatz der Informationstechnik für die Behörden der Hauptstadt. Gegründet am 10. Juli 1969 als Landesamt für Elektronische Datenverarbeitung (LED), erfolgte 1991 die Fusion mit dem Ost-Berliner Magistratsrechenzentrum (MRZ) und die Umbenennung in Landesamt für Informationstechnik (LIT). Aus dem LIT, seit 1998 ein Landesbetrieb, ging 2005 das ITDZ Berlin als Anstalt des öffentlichen Rechts hervor.

Stand in den Anfangsjahren die sichere Speicherung von Bürgerdaten im Vordergrund, schuf das LIT in den Folgejahren die Infrastruktur für Daten- und Telekommunikation der öffentlichen Einrichtungen des Landes Berlin. Es ermöglichte der Verwaltung damit die Nutzung von Intranet und World Wide Web sowie die Kommunikation über E-Mail. Heute agiert das ITDZ Berlin als Komplett-Dienstleister.

Dazu Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin: "Wir bieten der Hauptstadtverwaltung ein sehr modernes Daten- und Telefonnetz, hochsichere Datenspeicherung, umweltfreundliche Rahmenverträge für PCs, Notebooks oder Thin-Clients sowie die konzeptionelle Begleitung auf dem Weg zur elektronischen Akte." Darüber hinaus setzt das ITDZ Berlin für die Hauptstadt die bundesweite Bürgerservicenummer 115 technisch um.

Zentral oder dezentral: die Entwicklung der Datenverarbeitung

In den ersten fünfzehn Jahren wurden die Bürgerdaten von Großrechnern mit Magnetband- und Kassettensystemen zentral verwaltet. Mitte der Achtziger Jahre begann die Zeit der Arbeitsplatzcomputer und die dezentrale Datenspeicherung auf Servern in den Behörden. Dieses System setzte sich schließlich flächendeckend durch.

Seit fünf Jahren geht der Trend wieder in die Richtung der zentralen Speicherung und Verarbeitung von Daten in großen Hochsicherheitsrechenzentren. Mit Thin-Clients greifen Verwaltungsmitarbeiter von ihrem Arbeitsplatz aus direkt auf zentrale Server zu. Ein sowohl energieeffizientes als auch wirtschaftliches Verfahren, denn ein Softwareupdate bei über 70.000 Rechnern bindet sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen. Ermöglicht wird der zentrale Zugriff über das modernisierte Berliner Landesnetz, das größere Datenströme verarbeitet und darüber hinaus Daten und Sprache über ein Netz bündelt.

Über das ITDZ Berlin

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist zentraler IT-Dienstleister der Senatsverwaltungen, Bezirksämter und staatlichen Eigenbetriebe der Hauptstadt und gehört zu den führenden kommunalen IT-Dienstleistern Deutschlands. Als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) finanziert sich das ITDZ Berlin mit seinen rund 450 Mitarbeitern aus seiner eigenen Leistungserbringung. Das ITDZ Berlin wird durch den Vorstand, Dipl.-Ing. Konrad Kandziora, vertreten.

Das Leistungsportfolio des ITDZ Berlin umfasst die Beratung und Unterstützung der Verwaltung bei IT-Projekten sowie bei der Beschaffung von IT- und Telekommunikationshardware und -diensten. Neben dem neuen Landesnetz, das die Sprach- und Datenkommunikation auf der Basis von Internet Protokoll (IP) ermöglicht, stellt der IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung ein leistungsfähiges, energieeffizientes Data-Center (Rechenzentrum) sowie ein zentrales Druckzentrum zur Verfügung. Zurzeit unterstützt das ITDZ Berlin die Hauptstadtverwaltung beispielsweise mit seiner "eGovernment-Suite" bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie und durch seine Projektmitarbeit sowie das Service Center beim Pilotbetrieb der zentralen Behördenrufnummer 115 in Berlin.