3. IT-Dienstleister-Forum zu Gast: ITDZ Berlin übernimmt zentrale Aufgaben für die bundesweite Justizcloud

Maria Borelli hält Vortrag, Menschen hören zu

Das ITDZ Berlin bringt seine Expertise künftig in die bundesweite Justizcloud ein. Mit der Übernahme des Leistungspakets Ticketing und Configuration Management Database (CMDB) übernimmt das ITDZ Berlin zentrale Aufgaben für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der gemeinsamen Cloud-Infrastruktur der Justiz.

Beim 3. offiziellen IT-Dienstleister-Forum zur bundesweiten Justizcloud kamen u.a. Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums der Justiz, des Aufbaustabs der bundeseinheitlichen Justizcloud sowie der Justiz-IT der Länder zusammen. Die Expertinnen und Experten nutzten die Veranstaltung, um sich über den aktuellen Projektstand auszutauschen, Erfahrungen zu präsentieren und gemeinsam nächste Schritte zu planen.

Die bundesweite Justizcloud verfolgt das Ziel, die IT der Justiz deutschlandweit stärker zu vereinheitlichen. Anwendungen sollen künftig nicht mehr in jedem Bundesland einzeln betrieben werden, sondern gemeinsam genutzt werden können.

Das reduziert den Entwicklungs- und Betriebsaufwand, erleichtert Software-Updates und schafft einheitliche Standards für IT-Sicherheit und Datenschutz. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern vereinfacht und die Digitalisierung der Justiz nachhaltig vorangetrieben.

Menschen sitzen nebeneinander an einem Tisch und arbeiten am Rechner

Mit seiner Beteiligung bringt das ITDZ Berlin seine langjährige Erfahrung im IT-Service-Management in ein Projekt von bundesweiter Bedeutung ein und stärkt gleichzeitig seine Rolle als leistungsfähiger IT-Dienstleister über Berlin hinaus.
Mit dem Leistungspaket Ticketing und CMDB übernimmt das ITDZ Berlin zentrale Serviceprozesse für die Justizcloud.

  • Das Ticketing sorgt dafür, dass Störungen, Anfragen und Supportfälle zentral erfasst, koordiniert und bearbeitet werden können. So werden Supportprozesse effizient gesteuert und Ausfallzeiten minimiert.
  • Die Configuration Management Database (CMDB) bildet die gesamte IT-Landschaft der Justizcloud übersichtlich ab. Sie dokumentiert, welche Systeme, Anwendungen und technischen Komponenten miteinander verbunden sind. Dadurch lassen sich Änderungen besser planen, Auswirkungen schneller bewerten und Störungen gezielter beheben.

Beide Bausteine bilden eine wesentliche Grundlage für einen sicheren, stabilen und transparenten Betrieb der bundesweiten Justizcloud.

„Für das ITDZ Berlin ist die Mitwirkung an der bundeseinheitlichen Justizcloud ein bedeutender Schritt. Als IT-Dienstleister bringen wir unsere Expertise mit dem Leistungspaket Ticketing und Configuration Management Database (CMDB) ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer sicheren, leistungsfähigen und bundesweit einheitlichen IT-Infrastruktur der Justiz.“, betonte Vorständin Dr. Maria Borelli.

“Es ist wichtig, dass das ITDZ Berlin auch im föderalen Kontext und außerhalb Berlins an Projekten mitwirkt. Zudem ist die Erfahrung mit ServiceNow[MG2.1] mit der Justiz als Kunde wichtig für uns, um ServiceNow auch anderen Kunden innerhalb Berlins anbieten zu können“, so Hans Kukemüller, Abteilungsleiter Service im ITDZ Berlin.