Erfolgreicher Abschluss eines Großvorhabens: Schnelles Internet für alle öffentlichen Berliner Schulen

Dr. Maria Borelli schaut Schülern bei der arbeit am Laptop zu

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat das ITDZ Berlin das aktuell größte IT-Infrastrukturprojekt im Berliner Bildungsbereich umgesetzt. Ziel des Programms war es, allen öffentlichen Schulen eine stabile, sichere und leistungsfähige Netzanbindung bereitzustellen – vom Glasfaseranschluss über die Anbindung der Serverräume bis hin zu flächendeckendem WLAN in den Schulgebäuden. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts hat Berlin die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte neue digitale Lehr- und Lernformate etablieren und nachhaltig in den Schulalltag integrieren können.

Das Landesprogramm BWAS zeigt damit eindrucksvoll: Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist die zentrale Grundlage für zukunftsfähige Bildung, nachhaltige Medienkompetenz und mehr Chancengleichheit an Berliner Schulen.

Ralf Brüchmann hält einen Vortrag

Komplexität durch Koordination erfolgreich bewältigt

Seit dem Programmstart im Sommer 2022 stand BWAS vor der Herausforderung, die zahlreichen beteiligten Akteure wirkungsvoll zu koordinieren. Die enge Abstimmung zwischen Senatsverwaltung, Bezirken und Schulen stellte angesichts unterschiedlicher Zuständigkeiten, Prioritäten und organisatorischer Rahmenbedingungen eine besondere Herausforderung dar.

Umso bemerkenswerter ist es, dass es gelungen ist, tragfähige Abstimmungsstrukturen zu etablieren, klare Verantwortlichkeiten zu definieren und Prozesse verbindlich zu steuern. Durch die Koordination des ITDZ Berlin als Programmleitung ist es am Ende gelungen, dieses Projekt vorzeitig zum Abschluss zu bringen und es so effizient und kostensparend zu gestalten. Die kooperative Zusammenarbeit der Beteiligten hat maßgeblich dazu beigetragen, die komplexen Ausbauvorhaben effizient umzusetzen und Verzögerungen zu minimieren. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und etablierten Strukturen bieten eine wertvolle Orientierung für zukünftige landesweite Projekte.

Die Ernst-Haeckel-Schule ist von aussen zu sehen

Schnelles Internet als Basis für digitales Lernen

Wie sich die verbesserte Netzanbindung konkret im Schulalltag auswirkt, zeigt beispielhaft die Ernst-Haeckel-Schule: Lehrkräfte können digitale Lehr- und Lernmethoden zuverlässig einsetzen, während Schülerinnen und Schüler mit stabilen Highspeed-Verbindungen auf Lernplattformen arbeiten und interaktive Unterrichtsformate nutzen. Auf dieser Grundlage eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für den Erwerb digitaler Kompetenzen – von IT-Grundlagen und Datensicherheit über Medienarbeit bis hin zu Programmierung, Künstlicher Intelligenz und digitalen Projektformaten. Moderne Lernräume, etwa für Robotik, 3D-Druck oder Green-Screen-Projekte, sind bereits fester Bestandteil des Unterrichts.

Damit wird einmal mehr deutlich: Die Arbeit des ITDZ Berlin entfaltet ihre Wirkung weit über die eigene Organisation hinaus. Die täglich erbrachten Leistungen bilden eine zentrale Grundlage für eine funktionierende Berliner Verwaltung und kommen unmittelbar den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zugute. Was im Hintergrund oft technisch oder abstrakt erscheint, hat konkrete Auswirkungen: Digitale Infrastrukturen, sichere Anwendungen und stabile Services ermöglichen effiziente Abläufe in Behörden und einen verlässlichen Zugang zu öffentlichen Leistungen. Auf diese Weise trägt das ITDZ Berlin maßgeblich dazu bei, dass Verwaltung in Berlin modern, leistungsfähig und bürgernah gestaltet wird. Jeder Beitrag leistet dabei einen wichtigen Anteil – für eine Verwaltung, die zuverlässig, sicher und zukunftsfähig aufgestellt ist.

Das Programm BWAS im Video

Filmisch wurde das Programm BWAS bereits vor einiger Zeit in der Reportagereihe „Inside ITDZ Berlin“ begleitet. Darin erläutert Projektleiter Ralf Brüchmann, wie es den beteiligten Expertinnen und Experten gelungen ist, das Programm erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig gibt das Video Einblicke aus schulischer Perspektive: Ein Schulleiter schildert, wie sich die verbesserte Netzanbindung konkret auf den Unterrichtsalltag auswirkt.

Video über das Programm BWAS

Formate: video/youtube

Beteiligte vom BWAS Programm sitzen an einem Tisch und sprechen über das Projekt

Gemeinsam erfolgreich

Ein besonderer Dank gilt allen Projektbeteiligten aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, den Bezirken, den Schulen sowie den beteiligten Dienstleistern. Stellvertretend seien Staatssekretär Dr. Torsten Kühne, die ehemalige Staatssekretärin Martina Klement, die Vorständin des ITDZ Berlin Dr. Maria Borelli sowie der Programmleiter BWAS im ITDZ Berlin, Ralf Brüchmann, genannt. Ohne das vertrauensvolle Zusammenwirken aller Akteure wäre ein Projekt dieser Größenordnung nicht erfolgreich realisierbar gewesen.

Das ITDZ Berlin wird sich auch künftig service- und lösungsorientiert für die Stärkung, Modernisierung und Resilienz der digitalen Infrastruktur in Verwaltung und Behörden einsetzen.