Ahmad Arabzadah

Der aus Afghanistan stammende Flüchtling Ahmad Arabzadah findet im IT-Dienstleistungszentrum Berlin ein neues Zuhause.

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Eine Chance für Jeden

Bei der Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund ist nicht nur die Gesellschaft gefragt, sondern auch die Wirtschaft. Dass sich das ITDZ Berlin dabei engagiert, ist eine Selbstverständlichkeit. Dabei lernen wir Menschen kennen, denen selbst in ihrem Heimatland die Chance auf eine berufliche Entwicklung und damit eine Zukunft verwehrt wird. Zum Beispiel Ahmad Arabzadah. Er floh einst mit seinen Eltern vor dem Krieg im Heimatland Afghanistan in den Iran. Doch der dortige Raum für persönliche und berufliche Entfaltung war knapp bemessen, um nicht zu sagen: nicht vorhanden. „Ich habe mich schon früh für Technik und IT interessiert“, erzählt der junge Afghane. „Allerdings durften wir im Iran weder in die Schule gehen noch an der Uni studieren.“ Also ging er 2015 nach Deutschland und versuchte dort sein Glück.

Darf ich bleiben?

Zunächst mit überschaubarem Erfolg: In seinen ersten Praktika hatte Ahmad das Gefühl, eher widerwillig erduldet zu werden. Im Rahmen der „Jobbörse für Geflüchtete & Migranten“ lernte er im Sommer 2016 allerdings das ITDZ Berlin kennen – ein Wendepunkt in seinem Leben. Nach zwei erfolgreichen Praktika im kommunalen IT-Unternehmen kam er seinem Herzenswunsch näher: einen Ausbildungsplatz finden. Denn laut Integrationsgesetz erhält ein Flüchtender damit das Bleiberecht. Sein Engagement, sein Intellekt und seine Leistungen öffneten ihm schließlich die Türen in die Ausbildung beim ITDZ Berlin.

Eine neue Familie

Seit Ende 2017 ist Ahmad Arabzadah nun Azubi im ITDZ Berlin und überglücklich. Denn nicht die Stelle allein, sondern auch der Umgang mit ihm als Mensch und seiner Geschichte zeigt ihm einen Weg in die Zukunft. „Ich wurde hier sofort freundlich und menschlich aufgenommen und fühle mich überhaupt nicht als Fremder. Das ITDZ Berlin ist inzwischen wie eine Familie für mich und ich bedanke mich bei jeder einzelnen Person, die mir eine Chance gegeben hat!“