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Neue Technik: besserer Schutz vor Spam

SPAM-Warnung auf dem PC-BidschirmDie Zahl der in der Berliner Verwaltung ankommenden Spam-Mails konnte durch Maßnahmen des ITDZ Berlin deutlich verringert werden. Im November 2008 wurden alle Mailserver aktualisiert, leistungsfähigere Hardware implementiert und noch effektivere Schutzmechanismen gegen Spam installiert. Diese Verbesserung, dürften viele Nutzer in der Berliner Verwaltung an ihrem eigenen Postfach bereits positiv bemerkt haben.

Einer der neuen Schutzmechanismen ist das sogenannte Greylisting. Dabei werden E-Mails erst beim zweiten Eingang weitergeleitet. Hintergrund ist, dass Mailserver eine Mail auch ein zweites Mal versenden, wenn sie beim ersten Versuch nicht zugestellt werden konnte. Spam-Sender tun das mehrheitlich nicht. So wird die Zustellung der Mails nur minimal verzögert, es lassen sich aber noch mehr Spam-Mails identifizieren und deren Annahme verweigern.

Eine weitere neue Funktion ist das Abfragen der Zieladresse bei den Mailservern der einzelnen Behörden. Oftmals werden Spam-Mails an Phantasienamen versendet, in der Hoffnung, dass es diesen tatsächlich gibt oder die Mail zumindest beim Postmaster eingeht. Bisher wurden in solchen Fällen sogenannte Bounce-Back-Mails an den absendenden Server gesandt. Also Nachrichten, dass die Zieladresse unbekannt ist. Das heißt aber auch, dass bei massenhaften Spam-Sendungen große Mengen an Bounce-Backs generiert wurden. Diese konnte unter ungünstigen Umständen dazu führen, dass die Mailserver des ITDZ Berlin selbst auf Blacklists landeten.

Nun wurde in Zusammenarbeit mit den zuständigen Administratoren ein Weg gefunden Adressen bereits im Vorfeld zu prüfen und nur solche Mails zuzustellen, die an wirklich existierende Adressen gesendet werden.

Kurzfristige Erfolge

Insgesamt ist die Menge der Spam-Mails seit Juni 2008 stetig zurück gegangen. Sie liegt mit etwa fünf Millionen pro Tag auf dem niedrigsten Niveau seit 2007. Mit der neuen Technik des ITDZ Berlin ist es gelungen, die Belastung für die einzelnen Postfächer der Mitarbeiter noch weiter zu verringern.