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Höchstmögliche Sicherheit für das Berliner Landesnetz

Die zentralen Firewallsysteme im "Grenznetz" des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) überprüften im Jahr 2006 routinemäßig etwa 900 Millionen Ereignisse. Dazu kamen 26,6 Millionen Mails und mehrere Millionen Aufrufe von Webseiten, die auf Spam, Viren und andere Schadsoftware geprüft wurden.

Das ITDZ Berlin betreibt ein hochsicheres Data-Center. In diesem befindet sich der als "Grenznetz" bezeichnete, einzige Übergang des Berliner Landesnetzes (BeLa) zum Internet, welcher mit einem Netzbetreiber auf Redundanz eingerichtet wurde. Das "Grenznetz" ist ebenfalls ausfallsicher ausgelegt und umfasst mehrstufige Sicherheitssysteme wie Firewalls, Virenscanner und Spamfilter. Diese Systeme, die regelmäßig erneuert, überwacht und aktualisiert werden, bieten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für die dahinter befindliche, von der Berliner Verwaltung genutzte Informationstechnik.

"Für IT-gestützte Verwaltungsverfahren der Berliner Behörden führt das ITDZ Berlin die im Grundschutzhandbuch des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik geforderten Schutzbedarfsanalysen durch und kontrolliert die Umsetzung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Neben den speziellen Sicherheitskonzepten solcher Verfahren gelten für die Berliner Behörden allgemein die "Richtlinien zur Gewährleistung der notwendigen Sicherheit beim IT-Einsatz in der Berliner Verwaltung" (IT-Sicherheitsrichtlinien) sowie die "IT-Standards der Verwaltung", deren Einhaltung durch das ITDZ Berlin in seinem Verantwortungsbereich ebenfalls gewährleistet wird", betont Konrad Kandziora, Vorstand des IT-Dienstleistungszentrums Berlin.