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Neuer IT-Rahmenvertrag

Deutliche CO2-Reduktion möglich

Neue energieeffiziente, klimaschonende und kostengünstige Arbeitsplatzrechner für die Berliner Verwaltung: Der neue Rahmenvertrag des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ Berlin) macht es möglich. Der Energieverbrauch der PC war bei der Ausschreibung und Vergabe des jüngsten Auftrags ein wesentliches Ausschlusskriterium. Mit dem dc7900 von Hewlett Packard/Compaq steht nun ein Modell zur Verfügung, das die meisten der derzeit weltweit gültigen PC-Umweltstandards übertrifft. Das gute Preis-Leistungsverhältnis ermöglicht dem Land Berlin erstmals eine einheitliche IT-Arbeitsplatzausstattung. Aus den Rahmenverträgen des ITDZ Berlin können sich die Behörden der Hauptstadt ohne eigene Ausschreibung bedienen. Das Angebot ist ab sofort im IT-Online-Shop des ITDZ Berlin im Intranet der Berliner Verwaltung verfügbar.

Mehr Einheit für die Hauptstadt

Der Rahmenvertrag eröffnet dem Land Berlin neue Perspektiven. Denn der neue PC ist sowohl umweltfreundlich als auch preisgünstig und verfügt dabei über eine hohe Rechenleistung. Die bisherige Differenzierung der PCs nach unterschiedlichen Leistungsstandards wird somit zukünftig überflüssig. Für besondere Anforderungen bietet das ITDZ Berlin, ergänzend zu dem Green-PC, demnächst auch eine flexibel auszustattende Basisvariante. Auch für energieeffiziente Monitore, Drucker, Scanner, Beamer und Notebooks werden Rahmenverträge angeboten.

Wegweisend an der Ausschreibung war die enge Zusammenarbeit mit Berliner Behörden, beispielsweise der Polizei. "Für unsere Entscheidung haben wir breiten Zuspruch bekommen. Wir hoffen auf eine große Resonanz der Berliner Verwaltung, der wir mit unserem Angebot die Möglichkeit eröffnen, ihre PC-Arbeitsplätze zu vereinheitlichen. Neben dem energieeffizienten Ergebnis freut es mich besonders den Berliner Mittelstand an unserer Seite zu haben," unterstreicht Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin, die Vorteile des neuen Vertrags.

dc7900 Green IT PC 

IT-Infrastruktur als Energiesparfaktor

Seit der Umgang mit Energieressourcen weltweit zum Thema wurde, arbeiten die Hersteller von IT-Produkten an energiesparenden Angeboten. Das Potenzial einer Erneuerung der IT-Infrastruktur verdeutlicht folgendes Beispiel: 2007/2008 ersetzte die Berliner Verwaltung mit Hilfe des ITDZ Berlin rund 12.000 konventionelle Monitore durch moderne TFT-Bildschirme. Das Land wird damit in diesem Jahr über 1.100 Tonnen CO2 und über 250.000 Euro an Stromkosten einsparen.

So umweltfreundlich ist das neue PC-Angebot

Die zukünftig eingesetzten Rechner verfügen über die Zertifizierung Energy Star 4.0 und sind im EPEAT Programm mit Gold gelistet. Das Netzteil des im "Small Form Factor" angeschafften Desktop PC verfügt über einen Wirkungsgrad von bis zu 85%. Eine Management-Software ermöglicht zudem die individuelle Regulierung des Energieverbrauchs.

Das 2006 ins Leben gerufene EPEAT Programm soll Käufer bei der Bewertung, dem Vergleich und der Auswahl von IT-Geräten auf Basis ihrer ökologischen Eigenschaften unterstützen. Das Programm wird durch den Green Electronics Council verwaltet und durch einen Gründungszuschuss der amerikanischen Umweltschutzbehörde (EPA) finanziert. Um in die Registrierungsliste aufgenommen zu werden, müssen die Produkte Bewertungskriterien wie die Verwendung umweltverträglicher Bauteile, ein Design mit langer Lebensdauer oder eine recycling-freundliche Produktgestaltung erfüllen. Gold erhalten Produkte, die alle Pflichtkriterien und 75 Prozent der optionalen Kriterien erfüllen (www.epeat.net).