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Die Arbeitsgruppe "Green IT" des ITDZ Berlin

TastaturDas ITDZ Berlin als zentraler IT-Dienstleister für die öffentlichen Institutionen in der Hauptstadt setzt das Thema "Green IT" schon seit einiger Zeit konsequent auf die eigene Agenda und gründete dazu eine unternehmensinterne Arbeitsgruppe. So geht das ITDZ Berlin als Anstalt öffentlichen Rechts beim Thema CO2-Reduktion mit gutem Beispiel voran.

Zunächst wurden im Jahr 2007 all die durchgeführten Maßnahmen katalogisiert, die auf eine Steigerung der Energieeffizienz abzielten. Das Evaluierungsergebnis: Das ITDZ Berlin handelt bereits jetzt in vielen Bereichen energiesparend und umweltorientiert. Energiesparende Maßnahmen wie der Einbau eines mit freier Kühlung arbeitenden Klimasystems im Data-Center und die seit 2006 vorangetriebene Virtualisierung von Servern erfolgte bereits lange bevor "Green IT" zum Thema wurde. Sie bezeugen, dass der Energieverbrauch von IT-Komponenten bereits seit längerem in Entscheidungen über Umbaumaßnahmen oder in die Produktentwicklung einbezogen wurde.

Umfassender Green IT-Ansatz

Die Arbeitsgruppe (AG) sah sich damit jedoch noch nicht am Ziel. "Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz", führt Thomas Glau (40), Leiter der "Green IT AG", aus. "Unser Konzept geht noch über die IT-Infrastruktur und das Angebot energieeffizienter Arbeitsplätze hinaus. Berücksichtigt werden auch Aspekte wie Mülltrennung und die Wärmedämmung im Gebäude." Aus diesem Grund ist in die AG auch das Gebäude- und Facilitymanagement eingebunden. Jedes AG-Mitglied (Frank Ende, Thomas Glau, Susanne Heldt, Dieter Krolikowski, Karl Repnow, Peter Schlicht, Dr. Bernd Schulz und Maren Siegel) repräsentiert einen Bereich des Hauses, der zur Optimierung von Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz im ITDZ Berlin maßgeblich beitragen kann.

Mit der Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes soll das ITDZ Berlin zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen, so das erklärte Ziel der AG. Das Konzept berücksichtigt sowohl den Energieverbrauch, als auch Reststoffverwertung und den Abfall. "Wir überprüfen die alltäglichen Verhaltensweisen, Arbeitsmethoden und Produktionstechniken im ITDZ Berlin hinsichtlich ihres Kohlendioxid-Ausstoßes und erarbeiten gegebenenfalls Korrekturvorschläge", fasst Susanne Heldt (37), im Produktmanagement mit dem Thema "Green IT" betraut, die Arbeit der Gruppe zusammen.

Die von Produktion und Einkauf gemeinsam entwickelten Leitlinien für die Ausschreibung energieeffizienter, umweltverträglicher und dennoch leistungsgerechter IT-Infrastrukturen, beispielsweise für den aktuell ausgeschriebenen "Green-PC", gehören zu den ersten Erfolgen der AG. Zu den kurzfristigen Zielen zählen die Virtualisierung weiterer Komponenten im Data-Center oder die Optimierung des Einsatzes von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) in diversen Standorten. Etwas mehr Zeit benötigen die Konsolidierung aller geeigneten Server im Data-Center sowie der weitgehende Ersatz von Arbeitsplatz-PC durch Thin Clients. Jede Maßnahme wird zudem einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen.

Im Kleinen fängt es an

Generell sehen die Mitglieder die "Green IT AG" als langfristiges Projekt. "Das Bewusstsein, dass auch IT einen erheblichen an der CO2-Verschmutzung hat, ist mittlerweise gewachsen und die Angebote richten sich danach aus. Der Markt wird jetzt immer wieder neue Lösungen und Konzepte bringen", erläutert Thomas Glau. "Deswegen ist auch die AG als solche langfristig angelegt. Sie soll die neuen Angebote und Möglichkeiten prüfen und in die einzelnen Unternehmensbereiche integrieren", fügt Susanne Heldt hinzu. "Und nicht zu vergessen", ergänzt sie lächelnd, "im Kleinen fängt es an."