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40 Jahre IT-Dienstleistungen


 
Foto: Archiv - LochstreifenDas Land Berlin kann in diesem Jahr auf 40 Jahre IT-Dienstleistungen für die Verwaltung zurückblicken. Am 10. Juli 1969 war die Geburtsstunde des Landesamtes für Elektronische Datenverarbeitung (LED). Damals hat Berlin begonnen, umfassende Informationstechnik und Kommunikationsnetze in den Behörden aufzubauen. Die weitere Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik vollzog sich auch in der Berliner Verwaltung schnell und kontinuierlich.
Intel 80386 CPU mit Intel 387 Math CoprocessorDie zu dieser Zeit eingesetzten Großrechner (Mainframe) wurden immer leistungsfähiger und schneller und die Entwicklung des Personal Computers führte auch in der Berliner Verwaltung zu einem Paradigmenwechsel: weg vom zentralen Rechner, hin zum dezentralen Arbeitsplatzcomputer (APC).
Foto: Archiv - Netzwerk-Switch-DisplayDer nächste Schritt in der technischen Entwicklung brachte eine weitere Neuerung: die Vernetzung der Rechner. Lokale Netzwerke (LAN) werden eingerichtet und Ethernet ist der am weitesten verbreitete Standard. Damit ging die Schaffung einer Client-/Server-Architektur einher, wie sie auch heute noch überall in den Behörden zu finden ist.
Foto: Tim Friedrich - GlasfaserDie Inbetriebnahme des ersten Lichtwellenleiter-Segments des Metropolitan Area Network (MAN) erfolgte 1993: Das Landesamt für Informationstechnik stellt der Verwaltung mit dem Netzwerk die Infrastruktur für die Nutzung des Internet und ein Intranet zur Verfügung. 1994 wurde das Service- und Administrationszentrums (SAZ) gegründet, welches die in den Behörden stehenden Server zentral verwaltet. Die Verwaltungsmitarbeiter können E-Mails schreiben, versenden und empfangen. Das Netz "ist" nun der Computer.
Foto: Franz Pfluegl - Voice over IP TelefonDie Verwaltung telefoniert ab 1997 über das neue Berliner Landesnetz (BeLa). Die Umstellung ermöglicht den Behörden Einsparungen in Millionenhöhe. In der neuen Generation (2008) des Berliner Landesnetzes (BeLa NG) werden Sprach- und Datenkommunikation auf einem gemeinsamen Netz zusammengeführt. Diese Infrastruktur ermöglicht es der Berliner Verwaltung aktuelle wie künftige Daten- und Sprachdienste zu nutzen (z. B. Voice over IP, Videokonferenzdienste).
Foto: Markus Hofmann - Green IT PCSeit einiger Zeit findet erneut ein Paradigmenwechsel statt: Aus ökologischen und ökonomischen Gründen werden heute verstärkt Thin-Clients und Terminal-Server (Stichwort: Green IT) eingesetzt. Damit sind Computer als Endgerät gemeint, deren funktionale Ausstattung auf die Ein- und Ausgabe beschränkt ist - die Anwendungen laufen auf Servern. Die "elektronische Datenverarbeitung" wird (wieder) zentralisiert.
LIT-LogoEin besonderer Meilenstein in der Geschichte der IT-Dienstleistungen war das Jahr 1991, als die beiden Rechenzentren von Berlin (Ost) und Berlin (West) zu einem neuen Dienstleister fusionierten. Das LED wurde in "Landesamt für Informationstechnik" (LIT) umbenannt. Das Amt ging dann 1998 in einen Betrieb nach § 26 Landeshaushaltsordnung mit der Bezeichnung "Landesbetrieb für Informationstechnik" (LIT) über.
ITDZ Berlin-LogoSeit dem 1. Januar 2005 ist der ehemalige Landesbetrieb eine Anstalt öffentlichen Rechts mit dem Namen "IT-Dienstleistungszentrum Berlin" (ITDZ Berlin). Das ITDZ Berlin ist einer der führenden kommunalen IT-Dienstleister in Deutschland und trägt maßgeblich zur Modernisierung der Berliner Verwaltung bei. Es ist ein Komplettanbieter für Dienstleistungen mit Hochgeschwindigkeitsnetz, leistungsstarkem Data-Center, modernster Sicherheitstechnik, eGoverment-Suite, D115 und umfassendem Know-how.