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Ursache für Ausfall des Rechenzentrums am 29. Juli ermittelt

Hauptgebäude des ITDZ Berlin
Ursache für Ausfall des Rechenzentrums am 29. Juli ermittelt

Eine Unterbrechung der Stromversorgung im Hochsicherheitsrechenzentrum des ITDZ Berlin führte am 29. Juli 2013 zu einem Ausfall des Rechenzentrums und somit der IT-Infrastruktur der Berliner Verwaltung. Die zum Ausfall führenden Ursachen wurden Anfang August vom ITDZ Berlin gründlich analysiert und im Data-Center reproduziert. Dabei stellte sich heraus, dass, entgegen der ersten Annahme, nicht die Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) der Firma APC ursächlich für den Ausfall war. Sie funktionierte über den vertraglich garantierten Zeitraum hinaus störungsfrei.

Zum Ausfall hatten vielmehr ausgefallene Hilfsaggregate geführt, die für die Notstromversorgung eine zentrale Rolle spielen, aber bei der Unterbrechung der Stromversorgung nicht ansprangen, obwohl die entsprechenden Bauteile zuletzt am 27. Juli 2013 gewartet und getestet worden sind. Alle Bestandteile arbeiteten einwandfrei. Eine Optimierung der Wartung soll einen vergleichbaren Ausfall der Notfallmechanismen zukünftig ausschließen.

Verantwortlich für die Unterbrechung der Stromversorgung war, nach Auskunft des Vattenfall, ein technisches Versagen in seinem Versorgungsnetz. Betroffen von dem Ausfall der zentralen Server waren unter anderem Fachverfahren bei der Berliner Polizei, der Finanzverwaltung, den Gerichten und den öffentlichen Bibliotheken. Diese funktionieren seit dem 31. Juli wieder reibungslos und störungsfrei.