Navigation und Suche


Suche nach allgemeinen Informationen

Das ITDZ Berlin im "Cloud Forum" des Tagesspiegel

Im Cloud Forum diskutierten u.a. Christopher Lauer, innen- und kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Hans Joachim Baatz, stellvertretender Vorstand des ITDZ Berlin, Dr. Anna Sauerbrey, Tagesspiegel Redaktion Netzspiegel und Cornelia Rogall-Grothe Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (v.l.n.r.)
Im "Cloud Forum" diskutierten u.a. Christopher Lauer, innen- und kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Hans Joachim Baatz, stellvertretender Vorstand des ITDZ Berlin, Dr. Anna Sauerbrey, Tagesspiegel Redaktion Netzspiegel und Cornelia Rogall-Grothe Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik (v.l.n.r.)

Durch den Umgang mit sensiblen Bürgerdaten stellt sich öffentlichen Institutionen stärker noch als privaten Unternehmen die Frage, ob Cloud Computing als IT-Lösung der Zukunft für die eigene Datenverarbeitung und -speicherung geeignet ist. Diskutiert wurde dies im Rahmen des „Tagesspiegel Cloud Forum“ am 27. April im Panel „Wenn der Staat eine Wolke ist“. Zu den Podiumsteilnehmern zählten u.a. Cornelia Rogall-Grothe, die IT-Staatessekretärin des Bundes, Christopher Lauer, der innen- und kulturpolitische Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus sowie Prof. Dr. Odej Kao, der Leiter des Rechenzentrums der TU Berlin. Das ITDZ Berlin war in dem Panel durch Hans-Joachim Baatz, dem stellvertretenden Vorstand des ITDZ Berlin, vertreten.

Ausgehend von einer "private Cloud" als technische Lösung befürworteten alle Podiumsteilnehmer die Einführung von Cloud-Computing-Lösungen auch für öffentliche Institutionen. Uneinig waren sie sich darüber, ob Cloud Computing lediglich alter Wein in neuen Schläuchen ist, oder tatsächlich eine technische Weiterentwicklung darstellt. Hans-Joachim Baatz betonte in diesem Zusammenhang den Dienstleistungsaspekt des Cloud Computing als wichtige Erweiterung des Leistungsspektrums bei der zentralen Datenverarbeitung und -speicherung und stieß damit auf allgemeine Zustimmung.

Die Rolle der öffentlichen IT-Dienstleister im Fokus

Auf einer Linie waren die politischen Diskussionsteilnehmer zudem bei der Frage nach dem geeigneten Partner der Verwaltung für die zentrale Datenspeicherung. IT-Staatssekretärin Rogall-Grothe betonte, dass dies eine Aufgabe der öffentlichen IT-Dienstleistungszentren sei. Auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit seien so besser zu gewährleisten. Auch der Vertreter der Piraten, Christopher Lauer, befürwortete ein eigenes und selbst betriebenes Rechenzentrum für das Land Berlin, auch im Kontext einer „private Cloud“. Unternehmen, die übernommen werden oder pleite gehen können, möchte er sensible Bürgerdaten nicht anvertrauen.

Interessiert zeigte sich Christopher Lauer auch an dem Projekt „goBerlin“, das Hans-Joachim Baatz als ein Praxisbeispiel für zukünftige Cloud-Anwendungen vorstellte. Prof. Dr. Kao berichtete von praktischen Erfahrungen der TU Berlin bei der Umsetzung von Cloud-Lösungen. Dabei schloss er mit einem Appell an die Verwaltung, dass für den Erfolg von Cloud-Projekte häufig alle Protagonisten nur ein paar Millimeter von ihren ursprünglichen Positionen abweichen müssen.

ITDZ Berlin auf dem richtigen Weg

Die positive Grundhaltung von Vertretern aus Wissenschaft und Politik in der Diskussionsrunde gegenüber Cloud Computing als IT-Lösung mit Zukunft bestätigt das ITDZ Berlin in seiner aktuellen Entwicklung. Das Unternehmen ist mit seinem erklärten Ziel, der Berliner Verwaltung Cloud Computing baldmöglichst als Standardlösung für die Datenverarbeitung und -speicherung zur Verfügung zu stellen, auf dem richtigen Weg.